In Sorge um den Erhalt der Trinkwasserquellen von Warstein und Kallenhardt hat sich im Jahr 2008 die "INITIATIVE TRINKWASSER Warstein/Kallenhardt e. V." gegründet, ein Zusammenschluss verschiedener
ortsansässiger Gruppen aus dem Bereich Umweltschutz. Wesentlicher Anlass für die Besorgnis ist das Bemühen der lokalen Steinbruchbetriebe, mit dem Steinabbau auch in Tiefen unterhalb des
Grundwasserspiegels vorzudringen. Darin und im Spreng- und Abbaubetrieb überhaupt sieht die Initiative ein hohes Risiko für den Bestand der Warsteiner Hillenbergquelle II sowie der Lörmecke-Trinkwasserquelle
in Kallenhardt.
Mit der Zeit hat sich der Themen- und Aktionsbereich erweitert um die zusätzlichen Belastungen durch den Steinabbau: Verkehr, Staubentwicklung, vor allem extremes Feinstaubvorkommen, Sprengschäden,
fehlende Rekultivierung/Renaturierung, überhaupt die Veränderung des Landschaftsbildes und die Auswirkungen auf die Stadtentwicklung.
In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt der Bemühungen, initiiert und vor allem getragen vom BUND, auf der Entwicklung eines Folgenutzungskonzepts für die Abbauflächen. Weitere Bemühungen gelten den
Themen Neueinrichtung des Wasserschutzgebiets und der Wasserbezugsgenehmigung für die Hillenbergquelle II.
